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Als Sächsin mit Leib und Seele war es mir von Beginn meiner Amtszeit an ein zentrales Anliegen, die Interessen des Erzgebirges und Sachsens mit Nachdruck in Berlin zu vertreten.
Ines Escherich, Chemnitz
Als Sächsin mit Leib und Seele war es mir von Beginn meiner Amtszeit an ein zentrales Anliegen, die Interessen des Erzgebirges und Sachsens mit Nachdruck in Berlin zu vertreten.
Bereits in der Vergangenheit habe ich mich klar für die Abschaffung des § 218 StGB ausgesprochen, da ich der Überzeugung bin, dass Schwangerschaftsabbrüche außerhalb des Strafgesetzbuches geregelt werden sollten.
Angesichts des bevorstehenden Endes der 20. Wahlperiode ist jedoch davon auszugehen, dass die Überarbeitung nicht mehr in dieser Legislaturperiode abgeschlossen werden kann.
Ein Verbot sollte jedoch immer das letzte Mittel sein und erst erfolgen, wenn alle anderen Möglichkeiten der politischen Auseinandersetzung und rechtlichen Kontrolle ausgeschöpft sind
Deshalb ist das zuständige BMEL bereits aktiv geworden. Gemeinsam mit den Ländern hat es Eckpunkte zur Aktualisierung der LKonV erarbeitet.
Der Antrag der Fraktionen der CDU/CSU hat wertvolle Impulse geliefert, weist in meinen Augen jedoch auch inhaltliche Schwächen auf.