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Svenja Stadler
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Frage von Manfred K. •

Die USA bekommt jetzt eine Rohstoffvertrag über 500 Mrd, was bekommen wir als zweitgrößte Unterstützernation, oder zahlt der Michel weiter freundlich die Zeche?

Ich bin kein AFD Wähler oder gegen die Hilfen für die Ukraine, aber da Frage ich mich was hat die Regierung in den letzten 3 Jahren gemacht. Wir können doch jetzt nicht in die Röhre gucken und weiter fröhlich an die Flüchtling aus der Ukraine Geld zahlen, während Herr Selenskj seine Bodenschätze an einen weiteren Diktator verscherbelt. Würde mich über eine aussagekräftige Antwort freuen. Mit freundlichen Grüßen Manfred K.
Bürger aus dem Wahlkreis 36

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Antwort von
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Sehr geehrter Herr K.,

vielen Dank für Ihre Anfrage zum Thema Ukrainehilfen. 

Deutschland ist einer der größten Unterstützer der Ukraine, sowohl militärisch als auch humanitär. Diese Hilfe ist nicht nur wichtig für die Ukraine, sondern für ganz Europa. Humanitäre Hilfe entspricht internationalen Verpflichtungen und unserer Verantwortung in einer Krisensituation. Besonders die Versorgung von Kriegsflüchtlingen ist essenziell. 

Trotzdem müssen wir unsere Interessen wahren. Die Hilfen bringen auch wirtschaftliche Vorteile für Deutschland mit sich. Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass deutsche und europäische Firmen beim Wiederaufbau helfen. Bereits jetzt sind deutsche Firmen in Infrastrukturprojekten und in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit tätig. Verhandlungen über wirtschaftliche Kooperationen, insbesondere im Rohstoffsektor, sind komplex und dauern länger als bilaterale Verträge ("Deals") wie der avisierte Rohstoffvertrag der USA. 

Die Bundesregierung verfolgt eine langfristige Strategie, die sowohl Sicherheits- als auch wirtschaftlichen Interessen Deutschlands und unserer humanitären Pflicht, der Ukraine zu helfen, gerecht wird. Das Ziel ist es, die Ukraine langfristig zu stabilisieren und eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit, von der auch Deutschland profitieren wird, zu etablieren. 

 

Mit freundlichen Grüßen

Svenja Stadler

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