Fragen und Antworten
Ein bedingungsloses Grundeinkommen würden ja auch Millionäre und Multimillionäre bekommen. Aus meiner Sicht eine schlechte Alternative zum Sozialstaat.
DIE LINKE setzt sich für eine friedliche EU ein. Eine gemeinsame Armee lehnen wir ebenso ab wie das PESCO-Programm.
Über Ulrike Eifler
Ulrike Eifler schreibt über sich selbst:
Ich bin 1975 im brandenburgischen Eberswalde geboren und aufgewachsen. Als Kind einer Krankenschwesterfamilie war mein Weg in die Pflege eigentlich vorbestimmt. Ich entschied mich jedoch, an die Uni zu gehen und studierte in Marburg Politologie und Sinologie. Das Studium finanzierte ich mit einer halben Stelle im Einzelhandel, weshalb ich schon früh Gewerkschaftsmitglied wurde (damals hbv, heute ver.di). Nach dem Studium habe ich zunächst als Journalistin und Hörbuchrezensentin gearbeitet, ehe ich hauptamtliche Gewerkschaftssekretärin beim DGB in Hessen wurde. Zehn Jahre lang habe ich mich gemeinsam mit meinen Kollegen für die Interessen der abhängig Beschäftigten stark gemacht, zuletzt als Geschäftsführerin der DGB Region Südosthessen. Anfang 2019 wechselte ich zur Rosa-Luxemburg-Stiftung, übernahm die Leitung des Auslandsbüros in Genf und war dort unter anderem für die internationale Gewerkschaftspolitik der RLS zuständig. Momentan forsche ich am Institut für Gesellschaftsanalyse zu Autoritarismus und Gewerkschaften.
Ich bin aktiv im Landesverband NRW und dort stellvertretende Landessprecherin sowie Bundessprecherin der BAG Betrieb & Gewerkschaft. Als aktive Gewerkschafterin liegen mit die Interessen der abhängig Beschäftigten am Herzen. Wir erleben gegenwärtig einen epochalen Umbruch der Arbeitswelt, der sich nicht allein auf die Industrie beschränkt, sondern weit in den Bereich der Dienstleistungen hineinreicht. Globalisierung, Energiewende, Digitalisierung und nicht zuletzt die Pandemie verändern die Arbeitswelt. Sie verändern Berufsbilder und schaffen die Angst vor Entqualifizierung und Jobverlust. In diesem Prozess muss DIE LINKE ihren Platz an der Seite der Beschäftigten einnehmen und dafür eintreten, dass sich die Transformation der Arbeitswelt nicht in betrieblichen Modernisierungsstrategien erschöpft, sondern gesellschaftlich gestaltet und politisch gesteuert wird. Dabei muss der Transformationsprozess zum Ausgangspunkt für den Umbau der Gesellschaft werden, in dem Produktion und Arbeitsbedingungen an die gesellschaftlichen Bedarfe angepasst werden und nicht an die Profite weniger.
Ich bin Mitglied bei ver.di und in der IG Metall, Mitglied im Fototeam Hessen e.V. und Mitglied der VVN-BdA.