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Thomas Möckel
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Frage von Raphael H. •

Hallo Herr Möckel, Welche Ansätze verfolgen Sie, damit man als Bürger mehr echte demokratische Teilhabe hat, als alle 4-5 Jahre ein Kreuz zu setzen (Stichwort: direkte Demokratie, Volksentscheide)?

Ich hoffe, dass die Behauptung der Vorposterin stimmt und Sie tatsächlich gegen die Installation von "Bürgerräten" sind. "Bürgerräte" werden dem Konzept aufweisend nämlich nicht durch eine demokratische Wahl, sondern durch intransparente Losverfahren ermittelt und eingesetzt. Insofern wären sie keine Stärkung, sondern eine Schwächung der parlamentarischen Demokratie (=Repräsentanz durch personalisierte Verhältniswahl) und sind deshalb abzulehnen.

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Antwort von
AfD

Als einzige der im Bundestag vertretenen Parteien halten wir das deutsche Volk für ebenso mündig wie das der Schweiz und anderer europäischer Staaten. Erfahrungsgemäß entscheiden Bürger in Schicksalsfragen der Nation weitsichtiger, friedfertiger und gemeinwohlorientierter als Berufspolitiker. Deshalb fordert die AfD, die rechtlichen Voraussetzungen zur Durchführung der im Art. 20 Abs. 2 GG vorgesehenen Volksabstimmungen zu schaffen. Das ist die Lehre aus der Wiedervereinigung, aus der Ablehnung des „EU-Verfassungsvertrags“ durch das französische und das niederländische Volk und der Entscheidung der Bürger des Vereinigten Königreichs, aus der Europäischen Union auszutreten.

Darüber hinaus soll der Souverän die Möglichkeit erhalten, Gesetzesinitiativen einzubringen und per Volksabstimmung auch zu beschließen. Volksabstimmungen auf Bundesebene müssen zentraler Gegenstand jeder Koalitionsverhandlung sein. Der Souverän soll das Recht haben, vom Parlament beschlossene Gesetze zu ändern oder abzulehnen und so unsere Volksvertreter zu sorgfältiger Arbeit zwingen, über Grundgesetzänderungen und wichtige völkerrechtliche Verträge zu entscheiden und unter Beachtung der Grenzen des Art. 79 Abs. 3 GG Verfassungsänderungen einzubringen und per Volksabstimmung zu be-
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