Olivia Jones
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Frage von Dierk-Eckhard B. •

Frage an Olivia Jones von Dierk-Eckhard B. bezüglich Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen

Sehr geehrte Olivia Jones,

was wollen Sie in der Hamburger Bürgerschaft unternehmen, um Gewalt von rechts aus der Hansestadt herauszuhalten?

Haben Sie ein Foto für kandidatenwatch?

Dierk-Eckhard Becker

Antwort von
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Moin Herr Eckhard-Becker,

da Olivia über keinen PC und Mailaccount verfügt, antwortet hier das Quasi-Wahlkampfteam in Abstimmung mit Olivia.

Wir holen mal etwas aus, um den Hintergrund von Olivias Kandidatur zu erläutern:

Nichtwähler sind Menschen, deren Interesse an Politik von Politikern nicht ausreichend geweckt werden konnte oder Menschen, die ihre Meinung von keiner Partei mehr (glaubwürdig) vertreten sehen. Anstatt nun eine Partei zu wählen, die den Interessen des Einzelnen immerhin am nächsten kommt bzw. die noch am glaubwürdigsten ist, wählt er/sie einfach lieber gar nicht.

Kurioserweise nützen nun die Nichtwähler mit ihrem "Nichtwahlverhalten" ausgerechnet all den Politikern, deren Wahl für die Nichtwähler nicht in Frage kam: Die Sitze in der Bürgerschaft werden ja nur nach dem Verhältnis der abgegebenen Stimmen verteilt, womit die Politiker also auf jeden Fall weiterhin die Politik machen können, die dem Großteil der Wahlberechtigten offenbar längst missfällt.

Olivias symbolische Kandidatur setzt genau an diesem Punkt an: Nichtwähler sollten endlich die Möglichkeit haben, ihrem politischen Missfallen auch konstruktiv Ausdruck verleihen zu können: Sie wählen "Niemand", in Person Olivia Jones. Da Olivia Jones verspricht, ein evtl. errungenes Mandat keinesfalls wahrzunehmen, muss auch niemand befürchten, mit Olivia eine Person gewählt zu haben, die dann nicht im Sinne des Wählers handelt - denn Olivia wird politisch gar nicht handeln. Der Sitz in der Bürgerschaft bleibt einfach leer.

Somit erübrigt sich auch die Frage, was sie in der Hamburger Bürgerschaft gegen rechte Gewalt unternehmen würde - gegen diese engagiert sich Olivia allerdings im Rahmen ihrer Möglichkeiten seit Jahren privat, wie sie u. a. dem folgenden Youtube-Video entnehmen können:
http://de.youtube.com/watch?v=lPjiLm6_Z0w .

Was aber soll nun der ganze Zirkus? Ganz einfach: Jeder Abgeordnete bekommt pro Jahr eine Menge Geld. Geld, das viele gemeinnützige Initiativen in Hamburg gut gebrauchen könnten. Erringt Olivia nun mit Hilfe der Nichtwähler in der Bürgerschaft einen Sitz, welchen sie getreu ihres Wahlversprechens nicht wahrnehmen wird, wird sie das ihr zustehende Geld an gemeinnützige Initiativen spenden. Somit können die Nichtwähler das tun, was sie auch sonst getan haben: Niemanden wählen, aber diesmal wenigstens für einen guten Zweck.

Wir hoffen, dass damit die offenen Fragen beantwortet werden konnten.