Frage an Inge Höger von Irmgard S. bezüglich Soziale Sicherung
Sehr geehrte Frau Höer,
ich habe Ihre Antwort an Frau Pelz gelesen. Meine Frage an Sie ist, wer hilft Frau Pelz in ihrer Situation, an wen soll sie sich wenden, wenn alle angesprochenen Ämter sie im Stich lassen und vorverurteilen (eheähnliche Gemeinschaft). Schöne Worte sind die eine Seite, reale dringende Hilfe eine andere. An wen soll sich Frau Pelz wenden, wenn niemand zuständig ist? Wer hilft in solchen Fällen konkret?
Freundliche Grüße
Irmgard Sönnichsen
Sehr geehrte Frau Sönnichsen,
herzlichen Dank für Ihre Nachfrage. Gerne würde ich Frau Pelz eine verbindliche Anlaufstelle nennen, die Ihr bei Problemen wie der Finanzierung ihres Kassenbeitrages helfen können. Leider ist Frau Pelz auch kein Einzelfall, der unter dem Generalverdacht der eheähnlichen Gemeinschaft keine Leistungen mehr erhält und damit auch nicht mehr krankenversichert bzw. viel schlimmer pflichtversichert ist und ganz egal ob sie ein entsprechendes Einkommen hat, zur Zahlung der Beträge verpflichtet bzw. in Schulden gestürzt wird.
Ich kann Frau Pelz nur raten, sich an eine gute unabhängige Beratungsstelle zu wenden, nie allein zum Amt zu gehen und weiter gegen diese Entscheidungen zu klagen. Eine erste Anlaufstelle für unabhängige Hilfe könnte eventuell ein Treffpunkt für Alleinerziehende sein. Eine wirkliche Lösung für ihre Problem gibt es jedoch nur wenn wir gemeinsam für eine sozialere Politik und andere politische Mehrheiten kämpfen.
Mit freundlichen Grüßen
Inge Höger MdB