Name Absteigend sortieren | Fraktion | Wahlkreis | Stimmverhalten | |
---|---|---|---|---|
![]() | Albert Rupprecht | CDU/CSU | 235 - Weiden | Dafür gestimmt |
![]() | Marlene Rupprecht | SPD | 243 - Fürth | Dagegen gestimmt |
![]() | Krista Sager | DIE GRÜNEN | 21 - Hamburg Eimsbüttel | Enthalten |
![]() | Björn Sänger | FDP | 168 - Waldeck | Dafür gestimmt |
![]() | Manuel Sarrazin | DIE GRÜNEN | 24 - Hamburg Harburg-Bergedorf | Dafür gestimmt |
![]() | Annette Sawade | SPD | 268 - Schwäbisch Hall - Hohenlohe | Dagegen gestimmt |
![]() | Anton Schaaf | SPD | 119 - Mülheim - Essen I | Dafür gestimmt |
![]() | Paul Schäfer | DIE LINKE | 97 - Bonn | Dafür gestimmt |
![]() | Axel Schäfer | SPD | 141 - Bochum I | Nicht beteiligt |
![]() | Anita Schäfer | CDU/CSU | 211 - Pirmasens | Dafür gestimmt |
![]() | Frank Schäffler | FDP | 134 - Herford - Minden-Lübbecke II | Dafür gestimmt |
![]() | Elisabeth Scharfenberg | DIE GRÜNEN | 239 - Hof | Dafür gestimmt |
![]() | Wolfgang Schäuble | CDU/CSU | 284 - Offenburg | Nicht beteiligt |
![]() | Annette Schavan | CDU/CSU | 291 - Ulm | Dafür gestimmt |
![]() | Bernd Scheelen | SPD | 111 - Krefeld I - Neuss II | Dagegen gestimmt |
![]() | Andreas Scheuer | CDU/CSU | 229 - Passau | Dafür gestimmt |
![]() | Gerhard Schick | DIE GRÜNEN | 275 - Mannheim | Dafür gestimmt |
![]() | Werner Schieder | SPD | 235 - Weiden | Dafür gestimmt |
![]() | Marianne Schieder | SPD | 234 - Schwandorf | Dafür gestimmt |
![]() | Karl Schiewerling | CDU/CSU | 128 - Coesfeld - Steinfurt II | Dafür gestimmt |
![]() | Norbert Schindler | CDU/CSU | 209 - Neustadt - Speyer | Enthalten |
![]() | Tankred Schipanski | CDU/CSU | 192 - Gotha/ Ilm-Kreis | Dafür gestimmt |
![]() | Georg Schirmbeck | CDU/CSU | 39 - Osnabrück-Land | Dafür gestimmt |
![]() | Michael Schlecht | DIE LINKE | 275 - Mannheim | Dafür gestimmt |
![]() | Christian Schmidt | CDU/CSU | 243 - Fürth | Dafür gestimmt |
Der Entwurf der Bundesregierung sieht vor, die Beschneidung von Jungen künftig auch dann zu ermöglichen, wenn diese aus medizinischen Gründen nicht notwendig ist. Im Bürgerlichen Gesetzbuch wird fortan festgeschrieben, "dass die Personensorge der Eltern grundsätzlich auch das Recht umfasst, bei Einhaltung bestimmter Anforderungen in eine nicht medizinisch indizierte Beschneidung ihres nicht einsichts- und urteilsfähigen Sohnes einzuwilligen." In den ersten sechs Monaten nach der Geburt des Sohnes dürfen laut Regierungsentwurf auch von einer Religionsgesellschaft dazu vorgesehene Personen die Beschneidung vornehmen, wenn sie dafür besonders ausgebildet und für die Durchführung der Beschneidung einer Ärztin oder einem Arzt vergleichbar befähigt sind.
Die gesetzliche Klarstellung ist eine Reaktion auf ein Urteil des Landgerichts Köln aus dem Mai 2012, das die Auffassung vertrat, bei der religiösen Beschneidung eines vierjährigen Jungen habe es sich um eine rechtswidrige Körperverletzung gehandelt.
Ein alternativer Antrag von 66 Oppositionspolitikern, wonach die Beschneidung unter Berufung auf das Recht des Kindes erst ab dem 14. Lebensjahr erlaubt sein soll, fand keine Mehrheit.