Wie kann die AfD rechtfertigen, ein Mitglied wie Björn Höcke in ihrer Partei zuzulassen, der beispielsweise ein Holocaust-Denkmal als "Denkmal der Schande" bezeichnet ?
Sehr geehrter Herr Teich,
die AfD gibt sich als Vertreter des Volkes und leugnet rechtsextrem zu sein. Ein wichtiger Teil der deutschen Kultur ist auch Verantwortung für die deutsche Vergangnheit in jedem Hinblick zu nehmen. Oder wie Sie es in ihrem Programm, mit dem Begriff "Schattenseiten" wohl andeuten. Wie kann die Partei es zulassen, einen oder mehrere rechtsextreme Politiker als Mitglieder zu behalten, die eindeutig auf der falschen Seite der Geschichte stehen. Holocaust runterspielen, NS Vokabular benutzen, das sind nur zwei ganz konkrete Beispiele.
Quellen:
https://youtu.be/hJMPRFaV8sE?si=lKjqHzv0PzaJdeI-
https://www.sueddeutsche.de/politik/afd-thueringen-hoecke-anklage-1.6222287
Björn Höcke hat das besagte Denkmal in der Mitte Berlins als "Denkmal der Schande" bezeichnet, womit er nach eigener Erklärung zum Ausruck bringen wollte, daß ein solches Verhalten wohl nur einmal auf dem Planeten zu beobachten ist.
Die AfD ist Vertreter des Volkes, korrekt. Des Weiteren "leugnet" die AfD nicht "rechtsextremistisch" zu sein, sie ist es schlicht und einfach auch nicht. Die weiteren Vorwürfe sind subjektiv, polemisch und m.E. unangebracht.