Rentenpolitik
Ob Rot-Grün, die Große Koalition oder Schwarz-Gelb: die Kürzungspolitik der letzten Jahre droht, Altersarmut wieder in die Bundesrepublik zu holen. DIE LINKE stellt sich dem entgegen: wir fordern eine Lebensstandard sichernde Rente, die Einführung der Erwerbstätigenversicherung und vor allem auch weg mit der Rente ab 67.
Gewerkschaftspolitik
Gemeinsam mit engagierten haupt- und ehrenamtlich aktiven GewerkschafterInnen setzt sich DIE LINKE für die Interessen der abhängig Beschäftigten ein. Positionen zu gewerkschaftspolitischen Fragen finden sich hier genauso wie Berichte zu Aktivitäten in den Betrieben und auf der Straße.
Arbeit und Arbeitsmarkt
Die Bundesrepublik Deutschland ist Exportweltmeister auf Kosten der abhängig Beschäftigten. Der Anteil der im Niedriglohnsektor Arbeitenden steigt stetig, die Schere zwischen den Ärmsten und den Reichsten klafft weit auseinander. Hunger- und Dumpinglöhnen halten wir einen Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde entgegen.
Soziale Absicherung
Unter Rot-Grün hat die Armut in der Bundesrepublik zugenommen und die Schere zwischen Arm und Reich ist weiter auseinander gegangen. DIE LINKE. fordert stattdessen eine bedarfsorientierte soziale Grundsicherung für alle, die von Armut betroffen sind, also arbeitslos, krank oder erwerbsunfähig sind, sich in Ausbildung befinden, zuwenig Einkommen oder im Alter einfach zuwenig zum Leben haben.
Steuer- und Finanzpolitik
Millionenfach sind durch die Wirtschaftskrise Arbeitsplätze und Einkommen bedroht. Mit der Finanz- und Steuerpolitik der letzten Jahre wurde eine beispiellose Umverteilung zu Gunsten der Reichen organisiert. Dem setzt DIE LINKE eine solidarische Steuerpolitik, die Einkommen und Vermögen gerechter verteilt, sowie eine strikte Regulierung des Finanzsektors entgegen.
Wirtschaftspolitik
DIE LINKE tritt für eine neue Wirtschafts- und Sozialordnung ein. Als erster Schritt muss der Finanzsektor unter demokratische Kontrolle gestellt werden. Mit neuen Konzepten der Wirtschaftsdemokratie muss die Enteignung von Millionen arbeitender Menschen wieder rückgängig gemacht werden. Das ist nicht nur ein Gebot der sozialen Gerechtigkeit, sondern auch der wirtschaftspolitischen Vernunft.
Finanzmärkte
Die Krise der deregulierten Finanzmärkte und die asymetrische Architektur der Europäischen Wirtschafts- und Währungszone haben in Europa zu einer schweren Krise geführt und den Mitgliedsstaaten einen riesigen Schuldenberg beschert. Die Zeche zahlt die überwiegende Mehrheit der Europäer, während das Privatvermögen einer Minderheit sich potenziert. Die europäischen Regierungen, allen voran die Bundesregierung unter Angela Merkel, will die Krise mit den gleichen neoliberalen Konzepten bekämpfen, die Europa in diese Krise geführt haben. DIE LINKE stellt den Kürzungsdiktaten der Kanzlerin eine solidarische Politik der Umverteilung entgegen.