Gibt es eine Möglichkeit kleineren Unternehmen/Selbstständigen, wie z.B. Yogastudios das finanzielle Leben zu erleichtern, damit die Miete nicht einen großen Teil des Gewinns einnimmt?
Im Abgeordnetenwatch hatte ich die meiste Übereinstimmung mit Ihnen. Und da ich ein Gysi Fan bin und intuitiv Links wählen würde, hab ich mal geschaut wer hier mein Direktkanditat ist.
Meine Frage geht dahin, nicht mehr vom Finanzamt die Spruch" ich soll gewinnorientiert arbeiten" zu bekommen. Mir ist wichtig, das die Menschen hier im YogaRaum einen Ausgleich zur chaotischen Welt da draußen finden und lernen sich davon nicht beeinflussen zu lassen. Mir gelingt das meist gut. Nur bei den Steuern muss ich mich ja an die Gesetze halten. Gibt es da in Zukunft eine Lösung?

Wir streben eine gerechte Steuerpolitik an, die Reiche und Konzerne mehr in die Pflicht nimmt, um untere und mittlere Einkommen zu entlasten.
Wir entlasten die, die viel leisten und wenig verdienen. Als Faustregel gilt: Wer weniger als 7.000 Euro brutto verdient, hat mit unserem Steuerkonzept mehr in der Tasche. Wer ein höheres Einkommen hat, zahlt dafür mehr Steuern. Wir finden: Das ist fair. Denn wer viel verdient, kann mehr beitragen.
Darüber hinaus muss der Staat auch mehr in die Gesundheitsförderung und -prävention investieren. Dazu müssen sich auch die Bedingungen für die Anbieter*innen und Beschäftigten ändern, insbesondere die Ausfinanzierung.
Als Altenpfleger weiß ich, dass Gesundheit eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und Selbstbestimmung ist. Die bestmögliche Gesundheitsversorgung muss allen Menschen in Deutschland zur Verfügung stehen und darf nicht von der Größe des Geldbeutels abhängen. Wir kämpfen für eine gerechte Gesundheitspolitik die sich an Menschen orientiert und nicht an Profiten. Gesundheit ist keine Ware!