Frage an Peter Wichtel von Thomas S. bezüglich Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
Sehr geehrter Herr Wichtel,
Meine zentrale Frage: Wie lange Sie noch auf abgeordnetenwatch sachlich dienliche Antworten verweigern wollen?
Ihre Weigerung verstehe ich persönlich nämlich als mutloses Ausweichen auf wichtige Fragen und Problemstellungen.Ich empfinde dieses Verhalten für einen gewählten Politiker als unwürdig und den Anforderungen unserer Zeit als ungenügend. So weise ich in meiner letzten Frage an Ihre Adresse auf das elende Sterben von Tausenden von Flüchtlingen im Mittelmeer, weise auf kritische Aussagen, welche das massive Versagen der Politik erkennen und frage Sie, wie lange wir diesem elendigen Sterben im Mittelmeer noch zusehen sollen?
http://www.abgeordnetenwatch.de/peter_wichtel-778-78572--f434494.html#q434494
Ich erinnere Sie daran, dass Sie Vertreter einer Partei sind, welche die Bezeichnung "christlich" in ihrem Parteinamen führt. Wie verbindlich ist diese Charakterisierung als christliche Partei für Ihre Politik und Gesinnung?
Sollten Sie sich als Christ verstehen, wie gehen Sie persönlich mit dem dramatischen Sterben im Mittelmeer um, was haben Sie bis dato darauf bezogen politisch gemacht, was werden Sie machen?
Ich zitiere aus ihrer Standardantwort:
"Nach meinen Erfahrungen in der vergangenen 17. Legislaturperiode werden über Portale wie abgeordnetenwatch.de und andere ähnliche Plattformen zudem oft nicht wirklich ernst gemeinte und konkrete, sondern vielmehr überaus plakative Fragen gestellt. Teilweise werden die Portale auch für Agitation und Propaganda instrumentalisiert."
http://www.abgeordnetenwatch.de/peter_wichtel-778-78572--f434865.html#q434865
Wollen Sie damit sagen, dass meine Frage betreffs des Flüchtlingselend im Mittelmeer nicht wirklich ernst und konkret, sondern vielmehr "plakativ" gemeint wäre und dass auch ich abgeordnetenwatch für "Agitation und Propaganda" instrumentalisiere?
Sollten Sie so denken, bitte ich das ehrlich auszusprechen,
wenn nicht, erwarte ich eine Antwort.
Viele Grüße, Thomas Schüller