Laut Bundeswaldinventur 2022 wäre es geboten große Teile des (Staats)Waldes sofort aus der Nutzung zu nehmen. Was spricht überhaupt noch für ein weiter so wie bisher in der Forstwirtschaft?
Laut Destatis hat sich die Menge des eingeschlagenen Holzes seit 1998 fasst verdoppelt. Im Bericht der Bundeswaldinventur Seite 46 ist zu sehen, dass das in Holzprodukten gespeicherte CO2 jedoch seit 1990 nicht mehr geworden ist. Damit hat die Forstverwaltung selbst belegt, dass die langfristige CO2 Speicherung in Bauholz, Möbel etc. nicht funktioniert sondern überwiegend in die Atmosphäre entweicht. Des Weiteren ist auf Seite 20 dargelegt, dass auf 19% des bewirtschafteten Waldes etwa 41% von Kalmitäten betroffen sind. Mit der Abnahme des gespeicherten CO2 in der oberirdischen Biomasse auf Seite 46 könnte man einen Zusammenhang vermuten. Jedoch zeigt die Grafik auf Seite 42, dass weniger Zuwachs an Biomasse stattgefunden hat wie durch Nutzung abgegangen ist. In dieser Unverhältnismäßigkeit ist das Todholz noch nicht mit eingerechnet. Somit hat die Forstwirtschaft mehr Frischholz aus dem Wald entnommen wie ökologisch vertretbar gewesen wäre.