Frage an Katrin Göring-Eckardt von Detlef B. bezüglich Arbeit und Beschäftigung
Sehr geehrte Frau Göring-Eckhardt
Wie stehen sie zu Gewerkschaften ? Sind sie vieleicht selbst in einer Gewerkschaft ?
Was bedeute der 1. Mai Tag der Arbeit für sie ?
Da Sie viele Funktionen haben , wie stehen Sie als Mensch zu Mitbestimmungsgesetzen ?
Warum heißen Sozialreformen SOZIALREFORM ;lt. Duden :
Sozialreform :
Reform der gesellschaftlichen Ordnung zugunsten sozial schwächerer Schichten.
Aber es wird nur gespart zu Lasten der Bürger , besonders der Ärmsten in Lande .
muß der Duden umgeschrieben werden ?
mit freundlichen Gruß
Detlef Baade
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Sehr geehrter Herr Baade,
vielen Dank für Ihre Fragen, die ich gerne beantworte.
Gewerkschaften sind in Deutschland wichtige gesellschaftliche und politische Akteure. Sie spielen eine wichtige Rolle vor allem bei der betrieblichen Mitbestimmung und bei den Tarifverhandlungen, ich selbst bin kein Mitglied einer Gewerkschaft.
Der 1. Mai wird seit nunmehr 112 Jahren als Internationaler Tag der Arbeit begangen und hat auch heute nicht an Bedeutung verloren.
Zum Thema Mitbestimmung verweise ich Sie gern auf unseren Beschluss der letzten Synode der EKD in Magdeburg: http://www.ekd.de/synode2011/beschluesse/beschluss_XI_4_kundgebung_ausgestaltung_kirchliche_arbeitsrecht.html
Ich verstehe soziale Reformen als eine Reform zugunsten der Schwächsten der Gesellschaft, eine ausführliche Darstellung meiner Position zur grünen Sozialpolitik finden Sie auf meiner Homepage: http://goering-eckardt.de/detail/nachricht/ermutigen-ermaechtigen-ermoeglichen.html
Mit freundlichen Grüßen,
Katrin Göring-Eckardt